Aura-denken

Die obigen Bilder sollen bloß einen bildhaften Eindruck geben, sie werden hier aber nicht erläutert.  Alles Weitere zum Thema findest Du auf www.heartthink.org

 

Erlebnis-Anordnung: Mit der ganzen Aura mitschwingend denken

So wie Du mit Kunstwerken oder der Natur mitschwingen kannst, so kannst Du es auch mit Texten; allerdings nur mit solchen, die auf der Grundlage des ganzen Menschen im Einklang mit Allem geschrieben sind. Was in etwas nicht darinnen ist, kannst Du dort auch nicht herausholen.  Dieser Schreibstil ist durchgängig nur bei Rudolf Steiner zu finden, für den die hellsichtige Anschauung des ganzen Menschen die Grundlage für all sein Schaffen war.  Bei allen anderen Schriftstellern lassen sich mehr, weniger oder gar keine Beispiele finden.

 

Bereits in den Dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts begann George O'Neil (1906-1988) den Denk- und Schreibstil Rudolf Steiners zu erforschen, stets mit der Frage, was ist die Theorie dahinter.  Er selbst hatte in Paris Musik studiert und dachte sich, so wie in der Musik die Musiktheorie verborgen ist, so muß in den Texten eines Schriftstellers der Denk- und Schreibstil zu finden sein.  Aber welche Texte sind geeignet bei einem Menschen, der so viel geschrieben und so viele Vorträge gehalten hat?  Das können doch im Grunde nur die von ihm selbst heraus gegebenen Bücher sein, die Texte also, die von niemand anderem außer ihm bearbeitet worden sind. Also nahm George O'Neil sich die Bücher Steiners vor, um in ihnen die Theorie zu finden. Dabei wurde ihm allmählich deutlich, daß die dahinter liegende Systematik in Steiners Denk- und Schreibstil die Systematik des ganzen Menschen ist.  Über 50 Jahre widmete er sich dieser Erforschung und übergab sein Erbe an Florin Lowndes.  Dieser hatte über 14 Jahre eng mit George O'Neil zusammen gearbeitet; seit dessen Tod 1988 führt er diese Forschung kontinuierlich fort. 

 

Rudolf Steiner hat, wenn er dachte, nicht bloß logisch mit dem Kopf, sondern zugleich mit dem Herzen und der ganzen Aura gedacht.  Diesen Denk-Stil hat er in seinen Schreib-Stil übertragen, weshalb er anders klingt als andere Texte – für manche Ohren sogar befremdlich. Steiner ordnete seine Gedanken so an, daß sie in harmonischen Wellen von einer Aura-Ebene zur nächsten auf- und absteigen.  Dadurch wird beim Lesen die Aura in Mitschwingung mit dem Text gebracht, was ein tieferes Verstehen fördert. Gleichzeitig wird die Aura dadurch geordnet, harmonisiert und gestärkt. Darum gibt es tatsächlich Menschen, die am liebsten nur noch Steiner lesen, so wie andere am liebsten nur Bach hören. 

 

Willst Du Dir selbst solche Texte auf einer höheren als der bloß logischen Ebene erschließen, mußt Du Dir zunächst die Fähigkeit erwerben sowohl logisch mit dem Kopf als auch mit dem Herzen und der ganzen Aura mitschwingend zu denken.  Die beiden letzteren erwirbst Du Dir am besten, indem Du Dir zunächst eine differenzierte Wahrnehmung für Deine eigene Aura erwirbst und dann aurisches Mitschwingen trainierst an Natur, Kunst und Dir selbst.  Diesen Part unserer gemeinsamen Arbeit findest Du auf Aura-Atelier.